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Client Interviewing Competition

…oder ein simuliertes Mandantengespräch

Die Client Interviewing Competition basiert auf der Louis M. Brown and Forrest S. Mosten International Client Consultation Competition und ist ein international renommierter Wettbewerb, der seit über 25 Jahren in englischer Sprache ausgetragen wird.

Konzept

Im Rahmen dieses Wettbewerbs nehmen zwei Studierende die Rolle von AnwältInnen ein und treffen im Erstgespräch auf einen potentiellen Mandanten. In 45 Minuten gilt es durch gezielte Gesprächsführung und  effizientes Fragenstellen den Sachverhalt zu erörtern, die rechtlichen Probleme des Mandanten zu erkennen und eine erste juristische Einschätzung abzugeben.

Softskill-Training

Die Competition vermittelt den Teilnehmern rhetorisches Geschick sowie essentielle anwaltliche Fähigkeiten wie sicheres und professionelles Auftreten, effektive und zielgerichtete Kommunikation, Teamarbeit und Zeitmanagement. Dadurch bietet der Wettbewerb eine gelungene praktische Abwechslung zu dem sonst eher theorielastigen Studienaufbau. Denn auch bei einem „echten“ Mandantengespräch weiß ein Rechtsanwalt vorher selten, was auf ihn zukommt.

Schlüsselqualifikation

TeilnehmerInnen unserer Client Interviewing Competition erhalten in Kooperation mit dem CENTRAL der Universität zu Köln eine Schlüsselqualifikation der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Univesität zu Köln.

Ablauf

Der „Mandant“ – gespielt von einem Freiwilligen – erhält den Sachverhalt 30 Minuten vor Gesprächsbeginn und hat Zeit, sich einzulesen. Anschließend verkörpert er die im Sachverhalt dargestellte Person und schildert deren rechtliche Probleme im Gespräch mit „seinen AnwältInnen“.

Das eigentliche Gespräch mit den AnwältInnen (Interview) dauert 20 Minuten.
Anschließend müssen die TeilnehmerInnen im Rahmen einer 10minütigen Nachbesprechung den Sachverhalt möglichst genau nachzeichnen und eine erste kurze juristische Analyse abgeben.
Besondere juristische Fachkenntnisse sind dafür nicht erforderlich!

Bewertung

Bei der Bewertung kommt es nicht auf die juristischen Fähigkeiten sondern den professionellen und zudem menschlichen Umgang mit den Mandanten sowie die Einschätzung des Problems an. Bewertungsgrundlage ist ein objektiver Bewertungsbogen mit zehn Kategorien, die auch den TeilnehmerInnen zur Vorbereitung zu Verfügung gestellt werden.

Nationales & internationales Finale

Das Gewinnerteam des Kölner Wettbewerbs tritt beim nationalen Finale gegen weitere Fakultätsgruppen aus ganz Deutschland an. Das Gewinnerteam dieses nationalen Vorentscheides hat dann die Möglichkeit, Deutschland beim internationalen Finale zu vertreten.